Achtung: Vom 1. bis 20. März befindet sich Herr Popp in Tansania. In dieser Zeit können keine Anfragen oder Bestellungen bearbeitet werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Neue Solarwerkstatt in Bolivien

In Oruro, auf einer Hochebene in nahezu 3700 m Höhe (Altiplano) gelegen, wurde im September/Oktober 2009 eine Solarwerkstatt eingerichtet.

Der Verein INTERSOL, ein Verein zur Förderung INTERnationaler SOLIdarität, 1992 in Salzburg gegründet, veranstaltete eine Exkursion nach Bolivien, um dort vielfältige Aufgaben zu erfüllen. Eine bunte und hochmotivierte Gruppe mit Teilnehmern im Alter von 19 bis 69 Jahren war, gemeinsam mit bolivianischen Partnern, vor Ort im Einsatz. Der Schwerpunkt lag beim Complejo Solar Oruro (CSO) auf der Produktion von Solarmodulen, der Montage von Solarlampen, beim Brunnenbau und der EDV-Installation. Gemeinsam wurde eine Solarwerkstatt eingerichtet und Schülern und LehrerInnen in Workshops die Produktion von Solarmodulen nähergebracht. Es wurden Brunnen gebohrt und die EDV-Ausstattung und Vernetzung bei den bolivianischen Partnern auf ein sehr hohes Niveau gebracht. Der Einsatz der Experten erfolgte sehr erfolgreich und absolut energiegeladen.
INTERSOL bezieht seit Jahren Solarlampen und –bausätze aus Freilassing. Die Solarlampen werden in Bolivien nicht nur zur Beleuchtung der einfachen Behausungen der Familien von Mineros (Bergarbeiter), sondern auch bei der Arbeit im Bergwerk oder beim nächtlichen Fischen eingesetzt.
In Oruro sind immer wieder über längere Zeit junge Österreicher als Experten im Einsatz. Die jungen Leute haben ein Studium und/oder eine gute Berufsausbildung in Österreich absolviert. So ist hohe, gleichbleibende Qualität der Arbeit gewährleistet. In einer großen, hellen Werkstatt wurde die Fertigung eingerichtet. Bei so hervorragenden Bedingungen konnte die Unterweisung der jungen Mitarbeiter reibungslos erfolgen.

Für den Betrieb der Werkstatt, sowie den Verkauf und die Vermietung der Lampen ist zuständig:

Der konfessions- und parteipolitisch unabhängige gemeinnützige Verein INTERSOL.

INTERSOL
Verein zur Förderung

INTERnationaler SOLidarität
Imbergstraße 2/3. Stock, 5020 Salzburg, Austria
Tel. ++43 (0)662 872691-20 oder

++43 (0)662 874723 

Fax ++43 (0)662 874749

Web: http://www.intersol.at/

 

 

Einige Bilder aus Bolivien:

Altiplano: Auf der Fahrt nach Oruro durch eine karge, aber sehr schöne Landschaft.

Das Equipment (pro Exkursionsteilnehmer 46 kg) wird ausgepackt.

Unterweisung der Ausbilder in der Solarwerkstatt

Links: Susanne Schwendinger - Firma Omicron, 3. von links: Walter Zöhling - Firma EPS-soltec, vorne sitzend: Siegfried Popp - solarprojekt-freilassing e.V., 3. von rechts: Ing. Dr. Hans Eder - INTERSOL

Beste Einsatzbedingungen für die Experten

Von links:

Siegfried Popp - solarprojekt-freilassing e.V., Mag. Gudrun Danter - INTERSOL Salzburg, zuständig für PR, Organisation, Finanzen, Ing. Walter Zöhling - EPS soltec, Hörbranz, Österreich, Experte für Solartechnik, Susanne Schwendinger - Firma Omicron, Sponsor von INTERSOL-Programmen in Bolivien

Brunnenbohrung unter der Leitung von Josef Fink, Experte für Brunnenbohrungen

Josef Fink im Einsatz

Thermalbad in ca. 4500 m Höhe im Sajama Nationalpark

Saqsayhuaman - Inkakulturstätte Nähe Cusco in Peru

Freizeitprogramm: Machu Picchu in Peru

 

 

 

Neue Solarwerkstatt in Ghana

In Ghana, in der Katholischen Kirchengemeinde Amanfrom, Diöcese Jasikan, in der Volta-Region wurde im April 2009 eine Solarwerkstatt eingerichtet. Dazu reisten Siegfried Popp und Hans Galler für zwei Wochen nach Ghana.

Ghana ist, zumindest dort wo wir es kennen lernten, ein wundervolles, grünes und fruchtbares Land. Die Menschen sind überaus freundlich und hilfsbereit. Dazu gleich ein kleines Beispiel: Unterwegs nach dem Weg gefragt wurde uns eine Beschreibung geliefert, die wir nicht sofort verstanden. Dann eilte uns der freundliche Mann ca. 800 m zu Fuß voraus, bis zur richtigen Abzweigung, verabschiedete sich mit einem freudigen Lächeln und wünschte uns gute Fahrt.

Der Volta-Stausee, mit 8500 km2 der größte Stausee der Welt, vom damaligen Präsidenten Kwame Nkrumah gegen großen Widerstand durchgesetzt, wurde 1965 vollendet. Er sichert die Trinkwasserversorgung für große Gebiete und produziert so viel Strom, dass er sogar nach Togo und Benin ausgeführt werden kann.

Warum also Solarlampen? Die Stromversorgung ist, wie in vielen Entwicklungsländern, vor allem in ländlichen Gegenden, nicht immer zuverlässig und manche Orte sind nicht an das Stromnetz angeschlossen. Wir selber haben einige, teils länger andauernde Stromausfälle erlebt und waren sehr froh schon einige Solarlampen montiert und aufgeladen zu haben. So konnte die weitere Montage in der Werkstatt reibungslos mit Beleuchtung durch „solaren Strom" fortgeführt werden.

Die Werkstatt mit Arbeitstisch und Regal war gut vorbereitet, die Sendung, bestehend aus Bausätzen und Werkzeugen, lag ungeöffnet bereit. So konnte die Unterweisung der jungen Mitarbeiter reibungslos erfolgen.

Für den Verkauf und die Vermietung der Lampen ist zuständig:

Youth Action Group for the Promotion of Renewable Energy, Dodo-Amanfrom, Volta Region

We assemble, repair and sell rechargeable solar lamps
Motto: Because we believe in the possibility of a natural solution

Founder and Contact Person:

Rev. Fr. Dr. Norbert Okoledah D. K.
C/o Catholic Secretariat
P.O. Box JA 64

Jasikan, Volta-Region

GHANA

Tel.: +233 (0) 24 26 18 405

+88 216 21 27 14 60

E-mail: okoledah@yahoo.com

 

 

Einige Bilder aus Ghana:

Erste Lötversuche durch Dr. Norbert Okoledah

Einweisung in die Montage der Solarlampen. Bei zufälligem Stromausfall konnte die Montage fortgesetzt werden.

Montage der Solarlampen

Zwischenprüfung: Die ersten Lampen werden ohne Hilfestellung durch die Experten montiert.

Prüfung bestanden: Die ersten selbst montierten Lampen.

Die neuen Experten werden gebührend bewundert.

Solarlampe im Einsatz

Für die Erholung zu empfehlen: www.ko-sa.com

Ko-Sa Beach Resort Ampenyi bei Kissi, westlich von Cape Coast.

 

 

Kurzer Jahresbericht für 2008:

Wieder geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende. Für Aufzeichnungen und Notizen reichte die Zeit nicht, deshalb versuche ich aus der Erinnerung einige Ereignisse aufzuzeigen.

Wir haben in diesem Jahr die 8 000er Marke überschritten. Bisher wurden 8 500 Solarlampen ausgeliefert. Dieses wunderbare Ergebnis war nur möglich, weil treue Helfer regelmäßig oder spontan ihren ehrenamtlichen Einsatz für die Ärmsten dieser Erde leisten.

Dafür sagen wir herzlichen Dank!

Herzlichen Dank auch für die Spenden, die es uns immer wieder ermöglichen zusätzliche Hilfe zu leisten.

Die größten Lieferungen in 2008 gingen wieder nach Tansania. In unsere Projekte wurden nicht nur Solarlampen geliefert, sondern auch größere Anlagen, wir nennen sie „solar-home-systems" (SHS). Sie bestehen aus 2 bis 3 Solarmodulen, Ladekontroller, Wechselrichter und Solarbatterie. Sie reichen für die Versorgung mit elektrischer Energie für ein kleines Haus. Diese Sendung machte uns allerdings die größten Sorgen, weil der Container monatelang im Hafen von Dar es Salaam lag und das Material erst sehr spät am Zielort Mpwapwa ankam. So sind die Anlagen noch nicht installiert. Wir hoffen, dass alles gut geht.

Solarlampen gingen nach Tansania, Madagaskar, Reunion, Bolivien, Ghana, Senegal, Burkina Faso, Burundi, Mali, Guinea, Sierra Leone, Kenya und in die Demokratische Republik Kongo, Wir haben einige Abnehmer in Österreich, welche die Lampen an ihre Partner in die verschiedensten Entwicklungsländer schicken.

Eine besondere Aktion war die Unterstützung einer Secondary-School in WOTA, Tansania mit einem SHS. Dieses „solar-home-system" wird von den Experten unserer Werkstatt Mpwapwa installiert.